Beckenboden

Hier gibt es Wissenswertes rund um den Beckenboden vor, in und nach der Schwangerschaft.

Es ist nie zu früh für Beckenbodentraining

Der Beckenboden sollte am besten bereits vor einer Schwangerschaft, spätestens aber in der Schwangerschaft und natürlich nach der Geburt gezielt trainiert werden. Und damit meinen wir sowohl die AKTIVIERUNG als auch die ENTSPANNUNG.

Der Beckenboden besteht vereinfacht aus drei übereinander liegenden Muskelschichten, wobei die Beckenbodenfaserverläufe eigentlich miteinander verbunden sind.

Wie eine Acht umlaufen die äusseren Beckenbodenmuskeln vom Steissbein bis zum Schambein den After sowie die Scheide und die Harnröhre. In der Mitte der Acht ist der Damm. Für die Aktivierung hilft die Vorstellung, dass sich Scham- und Steissbein aufeinander zubewegen.

Die mittleren Beckenbodenmuskeln sind wie ein Dreieck zwischen den beiden Sitzbeinhöckern und dem Schambein eingebettet. Bei der Aktivierung hilft dir die Vorstellung, dass sich die beiden Sitzbeinhöcker annähern und der Beckenboden in den Bauchraum angehoben wird.

Ebenfalls eine hebende (aber auch eine senkende) Funktion haben die inneren Beckenbodenmuskeln. Bei der Vorstellung hilft es, den Beckenboden in den Bauchraum anzuheben und den Bauchnabel nach innen oben zu „bewegen“.

Der Beckenboden übernimmt sehr viele wichtige Aufgaben:

∞ Das zuverlässige Steuern von Stuhlgang und Urinabgabe.*

∞ Er trägt die Organe in unserem Bauchraum. In der Schwangerschaft kommt das Baby samt Gebärmutter und Plazenta noch hinzu.

∞ Unsere Körperhaltung wird vom Beckenboden beeinflusst, da er die Grundlage für unsere Körpermitte ist.

∞ Die Empfindsamkeit beim Sex wird durch einen gut trainierten Beckenboden positiv beeinflusst.

* In und nach der Schwangerschaft kommt es sehr häufig zu Inkontinenz. Mit Training und Rückbildung muss die Funktionalität des Beckenbodens wiederhergestellt werden, damit wir beispielsweise nicht unkontrolliert Urin verlieren (z.B. beim Husten, Niesen oder auch Trampolin springen mit den Kindern etc.) und vor allem auch keine langfristigen Probleme (Organ- oder Gebärmuttersenkung) haben. Auch ein verspannter Beckenboden kann Probleme bereiten.

Fragen, die sich viele Frauen stellen, sind:

  • Wie kann ich überhaupt meinen Beckenboden aktivieren?
  • Wie kann ich mich vergewissern, ob ich ihn wirklich aktiviere?

Stefanie von rund∞fit beantwortet dir in den folgenden Videos genau diese Fragen:

Video 1: Anleitung Aktivierung Beckenboden und tiefe Bauchmuskeln

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Video 2: Übung mit Aktivierung von Beckenboden und tiefen Bauchmuskeln

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Video 3: So sieht die Aktivierung von Beckenboden und den tiefen Bauchmuskeln in der Schwangerschaft aus

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rund∞fit empfiehlt

  • Beckenbodentraining ist mehr als Atmung! Integriere es in deine normale Trainingsroutine.
  • Trainiere deinen Beckenboden ganzheitlich und funktionell!
  • Beckenbodentraining ist immer Entspannung und Kräftigung sowie auch das Training der langsamen und schnellen Muskelfasern.
  • Nimm aktuelle Beckenbodenprobleme ernst und lass dich professionell beraten, um langfristige Probleme zu vermeiden.

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