Veränderte Haltung in der Schwangerschaft

Dein Körper arbeitet in der Schwangerschaft auf Hochtouren und vollbringt ein Wunder – gleichzeitig verändert er sich und passt sich an.

Veränderte Haltung in der Schwangerschaft

Die Haltung verändert sich durch den wachsenden Bauch und das Verschieben des Schwerpunktes während der Schwangerschaft:

∞ das Becken wird weiter (ca. 1 cm im Durchmesser) und instabiler,

∞ wir kommen zunehmend in eine Lordose (Hohlkreuz-Haltung),

∞ die Bauchmuskulatur wird gedehnt und schwächt sich ab,

∞ durch die schwächeren Bauchmuskeln wird der Rücken mehr belastet,

∞ die Hüft- und Gesässmuskulatur wird abgeschwächt,

∞ das wachsende Baby beansprucht den Beckenboden,

∞ die Atmung flacht ab etc.

Mit den richtigen Übungen kannst du die Haltung in der Schwangerschaft positiv beeinflussen. Wir zeigen dir, worauf du bei einem angepassten und funktionellen Training achten musst. Werden die Beckenboden- und die tiefen Bauchmuskeln bereits während der Schwangerschaft beispielsweise beim Heben eines Gegenstandes oder eines Kindes aktiviert, hilft das nicht nur in, sondern auch weit über die Schwangerschaft hinaus.

Nach der Schwangerschaft sollte die Haltung nebst der Atmung und einer starken Körpermitte (Rumpf, Beckenboden) im Fokus stehen. Erst wenn unser Körper wieder gut ausgerichtet und stabil ist, wird er auch belastbar. Sprich erst dann ist er beispielsweise wieder bereit für „High Impact“-Sportarten (Springen, Laufen, Hüpfen etc.) und anspruchsvollere Übungen.

rund∞fit empfiehlt

Rufe dir deine Haltung immer wieder ins Bewusstsein, egal ob in oder nach der Schwangerschaft, bei Alltagsbewegungen oder auch beim Sport, insbesondere auch bei den Übungsausführungen. Du kannst dich gerne auch einmal fotografieren oder filmen und dann deine Haltung aus einer Aussenperspektive betrachten. Das ist immer sehr aufschlussreich.

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