Erfahrungsbericht Schwangerschaftsprogramm

Was „rund und fit- rund unendlich fit oder rund und endlich fit“ für mich bedeutet. Ich bin seit 9 Monaten dabei und möchte hier mal ein wenig dazu berichten.

Vielleicht kennst Du das auch – ich bin sportlich nicht sonderlich talentiert aber begeistert und nach einigen Tagen ohne Bewegung werde ich sehr unleidlich…. Und dann kam die Schwangerschaft und mit ihr die große Müdigkeit- plötzlich von mehreren Stunden Sport pro Woche auf quasi Null runter, weil nach der Arbeit einfach nichts mehr ging. Noch dazu die natürliche Gewichtszunahme und es dauerte nicht lang und ich fühlte mich nicht mehr sonderlich wohl. Also machte ich mich auf die Suche nach Sportprogrammen für Schwangere. In meinem Fitnessstudio waren sie eher überfordert damit, es wurden einfach nur die Geräte für die geraden Bauchmuskeln nicht mehr empfohlen. Bei YouTube nervte mich die ständige Suche nach neuen Videos und die mitten im Video laufende Werbung. 

 

Irgendwann entdeckte ich Stefanies Blog und die Schwangerschaftsworkouts. Die wurden dann fleißig absolviert und ich fieberte auf den Programmstart im April hin. Endlich nur noch den Laptop starten und das nächste Video mitturnen. Und dabei ordentlich schwitzen! Das tat unendlich gut. Bei Fragen konnte ich unproblematisch auch mal ein Foto per Instagram schicken und habe ausführliche Beratung bekommen. Und als ich wegen vorzeitiger Wehen einige Wochen pausieren musste war das auch kein Problem. Stefanie und Anna sind unkompliziert erreichbar gewesen und ich habe zwischen einem Rabatt fürs nächste Programm oder unkomplizierte Rückerstattung wählen dürfen. Im Schwangerschaftsprogramm gab es zu Beginn jeweils ein funktionelles Training und eine Yoga-Session sowie kleine Mobilitätsvideos pro Woche, mittlerweile wechselt sich die Yoga-Session mit einer Pilates-Einheit ab- was noch mehr Abwechslung bringt. Eine Freundin konnte ich auch schnell begeistern und wir sind uns beide einig- unsere Geburten wären uns ohne die sportliche Vorbereitung sicherlich deutlich schwerer gefallen. Für mich bedeutete das Schwangerschaftsprogramm auf jeden Fall „rund und endlich fit“- ich fühlte mich endlich wohl mit meiner Kugel. 

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Nach der Geburt war ich erstmal außer Gefecht gesetzt, damit hatte ich gar nicht gerechnet. Aber so kann es gehen, Geburten und das Wochenbett sind individuell und dann muss man die „Zwangspause“ hinnehmen und möglichst an den Punkt kommen, an dem man es auch genießen kann. Eine frühe Teilnahme am Rückbildungsprogramm hätte für mich Stress bedeutet, sodass ich Zähne knirschend noch eine Runde ausgesetzt habe. Nach ca. 12 Wochen konnte ich dann endlich mit machen. Es gibt jede Woche ein funktionelles Training, eine Pilates- und eine Yogaeinheit sowie ein kleines 10-Minuten-Beckenboden-Workout. Daneben noch zahlreiche andere Videos und Specials, die ich selbst weniger nutze. Mit jeder absolvierten Einheit kann man Punkte sammeln- fürs Team und fürs Gesamtranking. Spätestens dadurch machte ich dann doch die ein oder andere Einheit mehr, obwohl ich eigentlich lieber auf dem Sofa gelegen hätte. Auch bei der Rückbildung stand mir Stefanie mit Rat und Tat bei Fragen und Sorgen ganz persönlich zur Seite. 

Da in Deutschland die Krankenkasse den Kurs bei der Hebamme übernimmt, habe ich das interessehalber parallel auch wahrgenommen. Hätte ich nur den gemacht, hätte ich definitiv deutlich weniger für mich und meinen Beckenboden getan. Ein regulärer Kurs findet meist nur einmal pro Woche statt und oft hat man sein Kind dabei, dadurch verpasst man so manche Übung und man kann sich auch nicht alles merken, um jeden Tag ein bisschen zu wiederholen. Ohne Corona wäre das Ganze nett gewesen für persönliche Kontakte- mein Kurs fand aber via Zoom statt. Ich kann jeder Frau in Deutschland nur empfehlen, den Kurs bei der Hebamme einfach wahrzunehmen (auch online, die Hebammen leben davon) – aber zusätzlich unbedingt noch in den Rückbildungskurs bei Stefanie und Anna zu investieren. Beckenbodenbeschwerden kommen oft erst deutlich später und der Kurs mag erstmal etwas teuer erscheinen, gerade weil in Deutschland ja sonst der Rückbildungskurs von der Kasse übernommen wird (das kann ich für Schweizerinnen nicht einschätzen) – ist aber jeden Cent in Gold wert! Bei rund8fit wird viel Wissen vermittelt, für jeden „körperlichen Zustand“ eine Alternative angeboten und man macht auf die Woche gesehen einfach viel mehr Übungen mit. 

Nach den 8 Wochen hatte ich schon ein sehr gutes Gefühl mit meinem Beckenboden und auch kaum noch Probleme. Fürs Rennrad fahren war es mir aber schon etwas zu kalt und ans Joggen traue ich mich noch nicht ran- daher ging es natürlich mit „Fit im Alltag“ weiter. Das ist ähnlich aufgebaut, nur die Intensität nimmt deutlich zu. Und ich werde immer fitter. Knapp 6 Monate nach der Geburt sehe ich fast wieder aus wie vor der Geburt- aber noch wichtiger: ich fühle mich auch wieder so! Von den 18 Zusatz-Kilos sind aktuell noch 3 Restkilos geblieben, die werden spätestens nach „Shape up“ auch weg sein- oder wenn ich Lust hätte, auf die ganzen Süßigkeiten zu verzichten. Hatte ich anfangs noch Beschwerden beim Spazieren gehen tritt das nun gar nicht mehr auf und auch aufs Pferd gesetzt habe ich mich schon- das ging auch wieder ohne Probleme. Ich bin wirklich froh, „rund8fit“ entdeckt zu haben und freue mich schon auf „Shape up“ und irgendwann einmal den Wiedereinstieg ins Laufen. Es dreht sich doch der Großteil des Alltags um den Familienzuwachs und dank Corona kann man auch sonst wenig machen- da tut die halbe Stunde sportliche Auszeit am Tag wirklich unendlich gut. 

Also- egal ob es „rund unendlich fit“ oder „rund und endlich fit“ für dich bedeutet, das ist es wert und ich kann es jeder Frau nur ans Herz legen, Stefanie und Annas Plattform kennenzulernen, sich auf das jeweilige Programm einzulassen und ein ganz fachlich fundiertes, aber dabei unkompliziertes, persönliches Sportprogramm für sich zu entdecken. 

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